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Content Management System CMS ed-it, Graz 
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Content Management Systeme im Allgemeinen

Der Begriff CMS oder Content Management System setzt sich aus drei Einzelworten zusammen:

Der Content ist der Inhalt und die Strukturierung eines Webauftritts. Er ist das Objekt, mit dem gearbeitet wird.

Das Management ist die Verwaltung des Inhalts und der Struktur sowie die Organisation der einzelnen Arbeitsschritte. Es beschreibt also die Tätigkeit.

Ein System setzt sich aus vielen Teilen zusammen. Es steht für die Technologie, mit der die Tätigkeit auf dem Objekt durchgeführt wird.

Daraus lässt sich eine Definition für das Gesamtwort ableiten:

Ein CMS oder Content Management System ist ein aus mehreren Bausteinen bestehendes Werkzeug, mit dem Personen den Inhalt und die Struktur eines Webauftritts verwalten können.

Man kann ein Content-Managementsystem (CMS) in diese fünf Hauptbestandteile untergliedern, die in der nebenstehenden Abbildung dargestellt wurden. Diesen Teilsystemen können jeweils Teilaufgaben bezüglich des Contents zugeordnet werden.

Kollektionssystem: verantwortlich für die Erzeugung, Aneignung und Konvertierung von Inhalten

Publikationssystem: Bearbeitung, Überprüfung, Genehmigung bzw. Zurückweisung,Test, Publikation

Speicherungssystem: Katalogisierung, Speicherung, Zugriff, Verwaltung, Erhaltung und Entsorgung

Workflow-System: Steuerung des Arbeitszyklusses

Administrationssystem: Nutzer- und Rechteverwaltung

Das Kollektionssystem ist für das Sammeln der Inhalte verantwortlich; es leitet Sie an das Speicherungssystem weiter. Das Publikationssystem bereitet die Inhalte für die Veröffentlichung vor. Eine zentrale Rolle kommt dem Speicherungssystem zu, alle anderen Systeme müssen darauf zugreifen. Zur Implementierung des Speicherungssystems sind sowohl die Funktionalität eines Datenbanksystems als auch IR-Funktionalität notwendig.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Trennung von Layout und Inhalt, d.h. die Redakteure von Texten müssen sich nicht um die Gestaltung der Seiten kümmern. Mit Gestaltung ist hierbei nicht das Layout eines Textbeitrages gemeint, sondern das Design der Seite, in die der einzelne Textbeitrag eingebettet ist. Das Seiten-Design legen Professionisten im Designbereich fest.

Die Redakteure und Gestalter müssen zu Beginn ein Konzept ausarbeiten und festlegen, welche Bestandteile die fertige Webseite haben soll. Darunter fallen nicht nur die reinen Textinhalte, sondern auch Komponenten wie Bilder und Navigation.

Danach wird ein CMS oder Content Management System nach diesen Kriterien eingerichtet und mit Daten gefüllt. Die Webseite ist im Idealfall bereits fertig. Sie kann auf dem Webserver freigegeben und der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Später können sowohl Layout und Inhalt voneinander unabhängig bearbeitet werden, solange sich an der grundlegenden Struktur der Webseiten nichts ändert. Die Redakteure können neue Nachrichten verfassen, ohne sich Fachkenntnisse über das Layout aneignen zu müssen.

Auf den nächsten Seiten werden die wichtigsten Bestandteile, die in marktüblichen CMS oder Content Management Systemen implementiert sind, näher beschrieben.
Nur die wichtigsten dieser Komponenten sind in jedem CMS oder Content Management System enthalten; die CMS oder Content Management Systeme  unterscheiden sich in ihrem Umfang u.a. durch die Verfügbarkeit solcher Funktionen bzw. Module.

ed-it. ist ein Content Management System (CMS) von IDEC - Internet Database E-Business Center GmbH, Graz, www.idec.at
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